Kartoffelsaft – Wissenswertes zum Thema Kartoffelsaft bei Sodbrennen


Kartoffelsaft gehört zweifelsohne zu den besten Hausmitteln bei Sodbrennen. Trotzdem werden unwirksame Hausmittel wie beispielsweise Milch deutlich öfter empfohlen als der wirksame Kartoffelsaft. Schon der Schweizer Arzt und Ernährungswissenschaftler Maximilian Bircher-Benner erkannte vor mehr als 100 Jahren die Wirksamkeit von Kartoffelsaft bei Magenbeschwerden. Prof. Dr. Sigrun Chrubasik aus Freiburg bestätigte ebenfalls das Kartoffelsaft beispielsweise Sodbrennen lindern kann.

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Kartoffelsaft kann entweder fertig in Flaschen beispielsweise im Reformhaus gekauft oder im Internet bestellt werden. Kartoffelsaft kann natürlich auch selber hergestellt werden. Bei der eigenen Herstellung sollte unbedingt darauf geachtet werden das die Kartoffeln entkeimt und nicht grün sind.

Tipp: Wir empfehlen beispielsweise Schoenenberger Kartoffelsaft* aus dem Reformhaus. Kartoffelsaft sollte nach Anbruch am besten immer im Kühlschrank gelagert werden. Sie sollten am besten 2 mal täglich vor den Mahlzeiten 50 ml des Kartoffelsaftes einnehmen. Bei stärkeren Symptomen empfiehlt sich zum Beispiel eine weitere Einnahme vor dem schlafen gehen. Der Geschmack des Kartoffelsaftes lässt sich sehr gut aushalten.

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Wieso wirkt Kartoffelsaft bei Sodbrennen?

  • Kartoffelsaft bindet die überschüssige Magensäure und so wird das Sodbrennen entweder gelindert oder verschwindet komplett.
  • Besonders bei leichten Beschwerden wirkt Kartoffelsaft oftmals sehr gut.
  • Kartoffeln beziehungsweise Kartoffelsaft sollen übrigens auch bei Entzündungen helfen. So soll der Saft der Kartoffeln Entzündungen im Magen und Darm lindern.

Kartoffelsaft – Auch ein Hausmittel für Schwangere

Kartoffeln
© Nitr – Fotolia.com

Schwangere leiden sehr häufig unter Sodbrennen. Rund 50% aller werdenden Mütter leiden unter Sodbrennen. Schwangere stehen dabei oftmals vor einem Problem. In der Schwangerschaft sollten so wenig Medikamente wie möglich genommen werden und so wird die Einnahme von Antazida oder Protonenpumpenhemmern nur in sehr seltenen Fällen empfohlen. Daher sind besonders Schwangere auf gut helfende und schonende Hausmittel angewiesen. Bei Kartoffelschaft sind keine Nebenwirkungen zu erwarten und so können auch Schwangere zu Kartoffelsaft greifen. Klären Sie eine genaue Einnahme am besten mit ihrem Hausarzt ab.


Fazit: Kartoffelsaft bei Sodbrennen

Zum Thema Sodbrennen Hausmittel gibt es viele falsche Tipps und Mythen. Dabei gibt es auch nachweislich wirkungsvolle Hausmittel wie zum Beispiel Kartoffelsaft.

Wer unter Sodbrennen leidet sollte unbedingt mal den Saft der Kartoffel ausprobieren. Laut einer Studie mit 100 Teilnehmern, welche morgens und abends 100 ml Kartoffelsaft tranken, verbesserten sich die Sodbrennenbeschwerden bei 2/3 der Patienten. Kartoffelsaft hat in der Regel keinerlei Nebenwirkungen und ist recht günstig zu erwerben oder einfach herzustellen.

Ein Versuch mit Kartoffelsaft sollte bei Sodbrennen also auf jeden Fall gestartet werden. Verschwinden die Beschwerden nicht, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Zudem sollte bei Sodbrennen immer die Ursache gefunden werden und ein weiteres Vorgehen mit dem behandelten Arzt besprochen werden.

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4 Kommentare

  1. Schmeckt zwar echt nicht gerade lecker, aber hilft bei mir immer sehr gut. Ich kaufe den Kartoffelsaft immer im Reformhaus. Also in meinen Augen ein sehr gutes Hausmittel 🙂

  2. Herzlichen Dank, für den Tipp. Habe mir den Kartoffelsaft bei Amazon bestellt. Scheint echt was zu bringen. Werde das mal weiter testen und mich dann wieder melden!

    • Hallo, also ich habe nun seit knapp 3 Jahren Sodbrennen. Jeden Tag. Seitdem hat mir mein Arzt Omeprazol verschrieben. Er meint das kann man ruhig als Dauermedikation nemehn. Ich nehme jeden Morgen eine Tablette was das Sodbrennen unterdrfcckt. Vergesse ich mal eine merke ich ein paar Stunden nach dem aufstehen aber schon wie es wieder losgeht. So langsam mache ich mir aber schon Gedanken ob das so weitergehen soll. Das kann nur eingehender durch eine Magenspiegelung untersucht werden, richtig? Davor bammelt es mir ein wenig. Gibt es noch andere Alternativen. Die meisten Hausmittelchen bringen bei mir leider gar nichts. Liebe Grfcdfe, Martina

      • Hallo Martina,
        meine Mutter hat viele Jahre Omeprazol genommen, weil es als Dauermedi angeblich kein Problem sein sollte. Ende vom Lied war, dass sie irgendwann ein Kopfwackeln bekam, von dem die Ärzte gleich auf Parkinson schloßen. Nach viel Unsicherheit und Untersuchungen dann das Ergebnis Vitamin B12 Mangel. Bedingt durch die Wirkweise vom Omeprazol wird die Aufnahme von Vitamin B12 stark eingeschränkt. Bitte acht darauf, ich find es eigentlich medizinisch Unverantwortlich dich mit einem Dauermedikament zu belasten, wenn die Ursache nicht geklärt ist. Eine Magenspiegelung ist sicherlich nichts schönes, aber kein Grund zur Sorge, den Rest deines Lebens vielleicht unnötigerweise Medikamente zu nehmen hingegen würde mir Sorge bereiten.. Alles Gute

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