Sodbrennen Hausmittel im Überblick





In Europa leiden ungefähr 25 Prozent aller Menschen mindestens einmal im Monat unter Sodbrennen oder saurem Aufstoßen. Kein Wunder, dass Sodbrennen schon lange als Volkskrankheit bekannt ist. Sodbrennen ist bei vielen Betroffenen ein Feiertags-Syndrom. Es tritt oft nach reichlichen und fettigen Mahlzeiten auf und nicht selten ist Alkohol im Spiel. Bei vielen Menschen reicht aber auch schon eine Tasse Kaffee aus, um Sodbrennen zu bekommen. Sodbrennen äußert sich meistens durch brennen hinter dem Brustbein, saurem Aufstoßen, Schmerzen in der Speiseröhre, Husten und weiteren Symptomen. Viele Menschen greifen zur Tablette und versuchen das Problem chemisch in den Griff zu kriegen. Das muss nicht immer sein.

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Wir stellen Ihnen die besten Hausmittel gegen Sodbrennen vor, uns ist aber auch wichtig zu zeigen welche Hausmittel nicht wirken. In vielen Fällen reichen Hausmittel aus und beenden das fiese Sodbrennen oder unterstützen zusammen mit Medikamenten eine rasche Besserung. Diese Seite wurde übrigens von Menschen erstellt, welche ebenfalls unter Sodbrennen leiden und so einige Erfahrungswerte und Wissen zum Thema haben.

Hausmittel 1: Kartoffelsaft bei Sodbrennen
Hausmittel 2: Natron beziehungsweise Backpulver bei Sodbrennen
Hausmittel 3: Tee bei Sodbrennen
Hausmittel 4: Milch bei Sodbrennen
Hausmittel 5: Heilerde bei Sodbrennen
Hausmittel 6: Kaugummi kauen bei Sodbrennen

Was ist eigentlich Sodbrennen?

SodbrennenWird im Magen zu viel Säure produziert oder schließt der Magenpförtner nicht vollständig, gelangt die Magensäure in die Speiseröhre. Hierbei werden die Schleimhäute gereizt und schlimmstenfalls zerstört. Ein brennendes, heißes und drückendes Gefühl entsteht. Meistens zeigt sich dieses unangenehme oder sogar schmerzhafte Empfinden im Oberbauch, direkt hinter dem Brustbein. Steigt die Magensäure noch weiter auf, können die gesamte Länge der Speiseröhre, der Kehlkopf und sogar der Rachen betroffen sein.

Sodbrennen Symptome im Überblick

– Brennen hinter dem Brustbein
– Druck oberhalb des Magens
– Saures Aufstoßen
– Schmerzen in der Speiseröhre
– Halsschmerzen
– Saurer oder bitterer Geschmack
– Schluckbeschwerden
– Der Mageninhalt fließt in die Speiseröhre oder sogar in den Mund
– Blähungen

Ursachen und Risikofaktoren für Sodbrennen

Wie bereits erwähnt können sowohl ein Übermaß an Magensäure als auch ein unzureichendes Schließen des Magenpförtners Sodbrennen auslösen. Hierbei handelt es sich jedoch, ebenso wie bei dem Sodbrennen an sich, um Symptome und nicht um Krankheiten.

Sodbrennen Auslöser im Überblick

  • Schwächung des Schließmuskels, beispielsweise durch Medikamente, Menthol und Mangelerscheinungen
  • Mechanische Einschränkung des Magenpförtners durch Druck, wie beispielsweise in der Schwangerschaft und bei Übergewicht
  • Stress
  • Zwerchfellbruch
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Große Mengen Fett, Koffein, Zucker und Säure
  • Zu große Portionen
  • Spätes Essen

Sodbrennen mit Hausmitteln behandeln

Hausmittel gegen Sodbrennen
Foto: © Rudie – Fotolia.com

Wenn sich das typische Brennen hinter dem Brustbein einstellt, greifen viele Menschen zu einem Glas Milch. Und tatsächlich kann dieses einfache Mittel für Linderung sorgen. Allerdings nur im ersten Moment. Denn Milch und Milchprodukte wirken zwar kühlend auf die gereizte Speiseröhre, erhöhen zugleich aber auch die Wahrscheinlichkeit weiteren Sodbrennens. Aufgrund ihrer anfänglich als positiv empfunden Wirkungen werden sie leider noch immer als Hausmittel empfohlen und können das Sodbrennen langfristig – und meist unbemerkt – in Häufigkeit und Schweregrad verschlimmern.

Besser ist es hier, auf stilles Wasser, Tee, Heilerde, Haferflocken oder Leinsamschleim zu setzen.

Wasser als wirksames Hausmittel bei Sodbrennen

  • Das Trinken von stillem Wasser sorgt in erster Linie für eine Spülung der Speiseröhre. Die reizende Magensäure wird von den Schleimhäuten entfernt. Zudem verdünnt Wasser den sauren Magensaft, wodurch dieser weniger aggressiv wirken kann. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die kühlende Wirkung, die sofort nach dem Trinken eintritt.

Wohltuende Teesorten bei Sodbrennen

  • Fenchel, Fenchel-Kümmel-Mischungen und Kamille wirken ebenso wie das Trinken von Wasser verdünnend auf die Magensäure und reinigend auf die Schleimhäute. Zusätzlich sind sie Entzündungshemmer und haben einen beruhigenden Effekt auf das gesamte Verdauungssystem.Empfehlenswert ist es, die genannten Teesorten in hochwertiger Qualität zu erwerben. Beispielsweise aus der Apotheke. Um Speiseröhre und Magen zu schonen, sollten sie zudem nicht heiß, sondern lauwarm getrunken werden.

Heilerde – Säure sanft neutralisieren

  • Heilerde, in Form von Kapseln oder aufgelöst in Wasser, hat durch seine basische Wirkung einen neutralisierenden Effekt auf die Magensäure. Bei akutem Sodbrennen empfiehlt sich aufgelöste Heilerde, da diese direkter und damit schneller wirken kann. Dieses einfache Mittel kann jedoch ebenfalls als Kur angewendet werden. Hierbei erweisen sich Kapseln als alltagstauglicher und praktischer.

Haferflocken kauen

  • Das Kauen von rohen, trockenen Haferflocken regt die Produktion des Speichels an. Dadurch erhält der Körper Gelegenheit, die Magensäure ganz natürlich aus der Speiseröhre zu spülen. Der beim gründlichen und langen Kauen entstehende Brei wirkt zusätzlich lindernd und neutralisierend.

Leinsamen und Reis

  • Reis- und Leinsamschleim sind wirksame Hausmittel für den gesamten Verdauungstrakt. Ist dieser gereizt, entzündet oder in seiner Funktion gestört, können schleimende Mittel für Linderung sorgen. Empfindliche Schleimhäute erhalten durch diese Hausmittel einen schnellen und natürlichen Schutz. Reizend wirkende Säure kann hierdurch weniger Schaden anrichten.

Kauen von Nüssen oder Mandeln

  • Das Kauen von Mandeln oder Nüssen hilft bei Sodbrennen und in der Schwangerschaft. Es ist ratsam, vor und nach den Mahlzeiten ein paar Mandeln (naturbelassen) oder Nüsse langsam zu kauen und den Brei herunterzuschlucken. Hierzu kann auch ein Glas Milch getrunken werden.

Wichtiger Hinweis zum Einsatz von Hausmitteln bei

So wirksam und hilfreich Hausmittel in manchen Fällen auch sein mögen, Wundermittel sind sie nicht. Tritt das Sodbrennen also wiederholt auf, sollte es fachärztlich abgeklärt werden. Das gilt ebenfalls, wenn die genannten Hausmittel keinerlei Wirkung zeigen.

Konservative Behandlungsmethoden bei Sodbrennen

Zeigen Hausmittel keine ausreichende Wirkung, sollte die Einnahme von Medikamenten (z.B. Maaloxan) in Betracht gezogen werden. Wirklich sinnvoll ist dies aber erst nach einer ärztlichen Abklärung der Ursachen und Symptome.

Protonenpumpenhemmer

Protonenpumpenhemmer oder Protonenpumpeninhibitoren, wie diese auch genannt werden, zählen zu den wirksamsten Mitteln gegen Sodbrennen. Sie bewirken, je nach Stärke des gewählten Mittels, eine leichte bis starke Einschränkung der Säureproduktion im Magen und das über mehrere Tage hinweg. Dadurch können sich die gereizten Schleimhäute erholen und Entzündungen abklingen.

Vor allem ein langfristiger Einsatz von Protonenpumpenhemmern ist jedoch nicht frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Denn fehlt die Säure im Magen, ist sowohl die Verdauung als auch die Abwehr von Krankheitserregern eingeschränkt. Eine solche Einnahme sollte daher nur bei einem begründeten Bedarf und als ärztlich betreute Therapie erfolgen.

Antazida

Schonender, aus diesem Grund aber meist auch weniger wirksam, ist die Behandlung mit Antazida. Diese Medikamente neutralisieren vorhandene Magensäure und wirken daher sehr schnell. Das macht sie zu idealen Mitteln bei akutem Sodbrennen. Bei chronischem oder sehr starkem Sodbrennen stoßen die Antazida allerdings auf ihre Grenzen. Ist die eingenommene Menge für die Neutralisierung der vorhandenen Säure aufgebraucht, ist die Wirkung erschöpft.

Je nach Art des verwendeten Antazidums kann dieses zudem negative Auswirkungen auf andere Organsysteme – in erster Linie die Nieren – haben. Auch hier sollte eine umfassende ärztliche Diagnose also der Einnahme vorausgehen.

Dem Sodbrennen vorbeugen

Die auslösenden Ursachen des Sodbrennens sind vielfältiger Natur, daher kann es sich als äußerst schwierig erweisen, dem brennenden Gefühl wirksam vorzubeugen. In jedem Fall ist es aber sinnvoll, die Ernährung magenschonend zu gestalten. Verzichtet werden sollte auf Lebensmittel, die scharf, stark gewürzt, fettig und zuckerhaltig sind. Ebenso vermieden werden sollten Getränke und Speisen, die Säure enthalten oder säurebildend wirken.

Empfehlenswert sind vorwiegend pflanzliche, frische Lebensmittel. Wie beispielsweise Gemüse und Vollkorngetreide. Alkohol, Tabak, Menthol, Stress und Schlafmangel sollten ebenfalls vermieden werden.

Zeitpunkt und Größe der Mahlzeiten

Wer tagsüber großem Stress ausgesetzt ist, bemerkt meist erst abends den eigenen Hunger. Sodbrennen durch fettiges EssenIn der Folge werden kurz vor dem Nachtschlaf übermäßige Portionen verzehrt. Dieses Verhalten ist gleich aus drei Gründen ungünstig für die Gesundheit und führt in den meisten Fällen zu Sodbrennen.

Zum einen wirkt sich anhaltender Stress nachhaltig auf den Körper und damit auf die Verdauung aus. Zusätzlich führen große Mahlzeiten zu einer gesteigerten Produktion von Magensäure und größerem Druck auf den Schließmuskel. Zuletzt wird dem Magen nach dem spätabendlichen Essen kaum Gelegenheit zur Verdauung gegeben. Beim Hinlegen haben es Magensäure und Mageninhalt leichter, zurück in die Speiseröhre zu gelangen.

Kleine und gleichmäßig über den Tag verteilte Mahlzeiten sind daher gesünder und können dem Sodbrennen vorbeugen.

Wann zum Arzt gehen?

Ein Arztbesuch ist immer dann angeraten, wenn das Sodbrennen weder auf präventive Maßnahmen noch Hausmittel anspricht und wiederholt auftritt. Nur durch eine umfassende Untersuchung von Speiseröhre und Magen kann die tatsächliche Ursache des Sodbrennens sichergestellt, eventuelle Schädigungen diagnostiziert und eine zielgerichtete Behandlung eingeleitet werden.


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